Service und Informationen

Diese Seite bündelt alle wichtigen Serviceinformationen des Wasserzweckverbandes der Rhön-Maintal-Gruppe in Poppenhausen – von allgemeinen Hinweisen zur Wasserversorgung über Online-Services und rechtliche Grundlagen bis hin zu häufig gestellten Fragen für Bürgerinnen und Bürger im gesamten Versorgungsgebiet zwischen Rhön, Bad Kissingen und Schweinfurt.

Gebühren und Beiträge

Die Gebühren und Beiträge ergeben sich aus der gültigen Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe.
Informationen zur Gebührenerhöhung 2023

Gebühren seit 01.01.2023

Wasserpreis m³

2,10 Euro / netto + USt. = 2,25 Euro / brutto

Hauswasserzähler Bauwasserzähler
mit Dauerdurchfluss (Q₃)
bis 4 m³/h 7,50 Euro / netto + USt. = 8,03 Euro / brutto 11,00 Euro / netto + USt. = 11,77 Euro / brutto
bis 10 m³/h 10,00 Euro / netto + USt. = 10,70 Euro / brutto 15,00 Euro / netto + USt. = 16,05 Euro / brutto
bis 16 m³/h 11,00 Euro / netto + USt. = 11,77 Euro / brutto 28,00 Euro / netto + USt. = 29,96 Euro / brutto
über 16 m³/h 34,00 Euro / netto + USt. = 36,38 Euro / brutto

Ausleihgebühr Zählerstandrohr oder Hydrantenzähler

Die Ausgabe eines Zählerstandrohres erfolgt nicht an Privatpersonen.

seit 01.06.2020

35,00 Euro / netto + USt. = 37,45 Euro / brutto

Beiträge (Preise inkl. MwSt.)

pro m² Grundstücksfläche

pro m² zulässiger Geschossfläche

1,61 Euro

6,42 Euro

pro m²
Grundstücksfläche

pro m²
zulässiger Geschossfläche

1,61 Euro


6,42 Euro

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Nein. Standrohre für Unterflurhydranten werden vom Zweckverband grundsätzlich nicht an Privatpersonen verliehen, da die Wasserentnahme über Hydranten zu Trübungen im Rohrnetz und zu Druckschwankungen in der Versorgung führen kann. Benötigtes Wasser – beispielsweise zum Befüllen eines Pools oder für größere Mengen im Garten – kann stattdessen über den regulären Hausanschluss entnommen werden. Dabei fallen neben den Trinkwasserkosten auch Abwassergebühren an; unter Umständen kann ein Gartenwasserzähler sinnvoll sein.

Wasserzähler werden aufgrund gesetzlicher Vorgaben etwa alle sechs Jahre durch unsere Monteure ausgetauscht. Eine gesonderte Rechnung erhalten Sie dafür nicht, da die Kosten bereits in den Wassergebühren enthalten sind. Der Austausch erfolgt in der Regel unangekündigt und ortsweise, unsere Mitarbeitenden können sich vor Ort jederzeit ausweisen. Sollten Sie nicht angetroffen werden oder ein Termin ungünstig sein, hinterlassen wir eine Benachrichtigung bzw. vereinbaren auf Wunsch einen passenden Termin. Für den etwa 30-minütigen Austausch ist Zugang zum Zähler erforderlich, währenddessen wird das Wasser kurzzeitig abgestellt.

Kalkhaltiges Wasser ist völlig natürlich und gesundheitlich unbedenklich. Die Wasserhärte beschreibt lediglich den Gehalt der Mineralstoffe Calcium und Magnesium. Je nach geologischen Bedingungen im Einzugsgebiet kann das Wasser weicher oder härter sein.
Im Haushalt kann Kalk jedoch Ablagerungen an Warmwassergeräten und Armaturen verursachen, insbesondere wenn Wasser über 60 °C erhitzt wird. Zur Reinigung genügen meist einfache Hausmittel wie Essig oder Zitronensäure. Für Waschmaschinen ist die richtige Waschmitteldosierung entscheidend, diese sollte sich am Härtegrad des örtlichen Wassers orientieren.Den Härtegrad Ihres Trinkwassers können Sie über die Trinkwasseranalyse (Anleitung siehe unten) online einsehen.

Aus Sicht des Wasserversorgers ist eine Enthärtungsanlage in privaten Haushalten grundsätzlich nicht erforderlich. Sie erhöht vor allem den Komfort, etwa durch geringere Kalkablagerungen an Armaturen oder Geräten. Gesundheitlich bringt hartes Wasser jedoch keine Nachteile – im Gegenteil: Calcium und Magnesium sind wertvolle Mineralstoffe. Beim Ionenaustausch werden diese durch Natrium ersetzt, was aus ernährungsphysiologischer Sicht nicht unbedingt vorteilhaft ist. Zudem kann die veränderte Wasserzusammensetzung Auswirkungen auf die Hausinstallation haben und das Abwasser mit zusätzlichem Natrium belasten. Unser Trinkwasser ist ein hochwertiges Lebensmittel und muss nicht verändert werden. Wenn dennoch aus Komfortgründen eine Anlage gewünscht ist, sollte der Einbau fachgerecht durch einen qualifizierten Installationsbetrieb erfolgen.

Die aktuelle Trinkwasseranalyse für Ihren Versorgungsbereich können Sie online über das externe Portal Wasserqualität Online abrufen. Nach Klick auf „zur Suche“ geben Sie Ihre Ortschaft ein und wählen in der Karte den blauen Wassertropfen aus, um zur Analyse weitergeleitet zu werden. Dort sind alle gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätsparameter aufgeführt, einschließlich der Gesamthärte (°dH) unter dem Buchstaben „G“. Die Werte stehen nicht als PDF bereit, sondern können direkt auf der Seite eingesehen werden; Informationen zur Wasseraufbereitung finden Sie im unteren Bereich der Ergeb.

Trinkwasser ist eine begrenzte Ressource, daher lohnt sich ein bewusster Umgang im Haushalt. Schon einfache Maßnahmen wie Duschen statt Baden, das Reparieren tropfender Wasserhähne oder der Einsatz moderner Spülkästen mit Spartaste können den Verbrauch deutlich reduzieren. Auch Waschmaschine und Geschirrspüler sollten möglichst nur voll beladen betrieben werden, um Wasser und Energie zu sparen. Wichtig ist dabei ein „intelligentes Wassersparen“, das Hygiene und Komfort erhält und nicht zu einem erhöhten Einsatz von Reinigungschemie führt.

Trinkwasser ist unsere wichtigste Lebensgrundlage und steht zwar jederzeit in hoher Qualität zur Verfügung, ist jedoch eine begrenzte Ressource. Klimawandel, geringe Niederschläge in Teilen Unterfrankens und steigender Verbrauch – besonders in heißen Sommern – machen einen bewussten Umgang notwendig, auch wenn die Versorgung derzeit gesichert ist.
Jede und jeder Einzelne kann durch sparsamen Gebrauch dazu beitragen, die langfristige Versorgung zu sichern: etwa durch überlegte Gartenbewässerung, das Sammeln von Regenwasser oder den Verzicht auf unnötigen Verbrauch. Trinkwasser muss nicht für alle Zwecke eingesetzt werden, besonders im Garten kann oft alternatives Wasser genutzt werden.